Hunger und Sättigung bei Babys


Sättigungsgefühl respektieren
Hunger und Sättigung bei Babys

Ein Löffel für Mama, für Papa, für Oma und Opa – doch wann ist Schluss? Babys zeigen genau, wann sie keinen Hunger mehr haben. Wer trotz eindeutiger Signale weiterfüttert, riskiert, dass die Kleinen ihr natürliches Sättigungsgefühl verlieren.

Das Sättigungsgefühl – eine natürliche  Fähigkeit

„Ein Baby reguliert seine Nahrungsaufnahme über Hunger- und Sättigungsgefühle. Wenn es aber überfüttert wird, kann seine Fähigkeit der Selbstregulation verloren gehen und sich längerfristig ein nicht selbst regulierendes Essverhalten entwickeln“, warnt Dr. Ulrich Fegeler, Mitglied des Expertengremiums vom Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ). Im schlimmsten Fall wird das Kind übergewichtig.

Wie heißt Hunger in der Babysprache?

Schon wenige Stunden alte Babys geben ihren Eltern unmissverständlich zu verstehen, wann sie hungrig sind. Sie weinen untröstlich, machen schmatzende Geräusche oder suchende Bewegungen. Streichen Sie ihrem Säugling über die Backe. Verfolgt das Kleine den Finger mit dem Schnütchen und saugt daran, hat dies nur eines zu bedeuten – Hunger!

Eindeutige Signale gesättigter Babys

Ein sattes Baby gibt eindeutige Signale: Es hört auf zu trinken und spuckt Sauger oder Brustwarze aus. „Auch wenn es beim Stillen oder Füttern einschläft, zeigt es, dass es satt und zufrieden ist. Ein verlangsamtes Essen und Trinken sind Vorboten für das Ende einer Mahlzeit“, erklärt Dr. Fegeler, Kinder- und Jugendarzt in Berlin. Noch deutlicher wird das Kind im Breialter: Es wendet sich ab oder schlägt den Eltern den vollen Löffel aus der Hand. Dann heißt es: Aufhören! Sonst verliert der kleine Esser eine wichtige Gabe: sein natürliches Sättigungsgefühl.

Quelle: Kinderärzte im Netz

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