Kinder vor Infekten schützen


„Händewaschen nicht vergessen“
Kinder vor Infekten schützen

Schnupfen, Husten und Durchfall – in der nasskalten Jahreszeit stehen Infektionskrankheiten an der Tagesordnung. Besonders betroffen sind Kleinkinder, deren Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist. Sie bringen Krankheitserreger aus Kitas und Kindergärten mit und stecken nach und nach die ganze Familie an. Der nordrheinische Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ LV Nordrhein) erläutert, wie einfache Hygieneregeln den Teufelskreis der Ansteckung durchbrechen.

Viren lauern auf Händen, Spielzeug und Tischflächen

Hinter banalen Erkältungskrankheiten stecken meistens Viren. Die winzigen Krankheitserreger bestehen lediglich aus umhüllter DNA und sind mit bloßem Auge nicht erkennbar. Beim Husten und Niesen verlassen sie den Körper. Eingebettet in winzige Tröpfchen aus Speichel und Nasensekret schweben sie durch die Raumluft und lassen sich allmählich auf Spielzeug, Türgriffen und Tischplatten nieder. Von dort aus gelangen sie unbemerkt in Kinderhände und wandern beim Essen von der Hand in den Mund. Auch Durchfall ist viral bedingt. Bei ungenügender Hygiene bleiben die Krankheitserreger nach dem Gang zur Toilette an den Händen haften und übertragen sich bei jeder Berührung.

Richtiges Händewaschen will gelernt sein

Als beste Waffe gegen Erkältungs- und Durchfallviren erweist sich nach wie vor das Händewaschen. Dr. Josef Kahl vom BVKJ LV Nordrhein erklärt die richtige Vorgehensweise „Hände kurz anfeuchten, mit milder Seife 20 bis 30 Sekunden von den Handknöcheln bis in die Fingerspitzen und auch gründlich zwischen den Fingern einseifen, gründlich abspülen und abtrocknen.“ Für die richtige Waschzeit gibt er gleich den passenden kindgerechten Tipp: 20 bis 30 Sekunden dauern etwa so lange wie das Absingen zweier Kinderliederverse. Das Handtuch rät er alle paar Tage zu wechseln und bei 60 °C zu waschen. Desinfektionsmittel hält Dr. Kahl bei banalen Erkältungs- und Durchfallviren für überflüssig. Sie begünstigen die Entstehung von Resistenzen und trocknen die empfindlichen Kinderhände aus.

Vor dem Essen Händewaschen nicht vergessen

Die richtige Technik allein verspricht noch keinen Erfolg. Ebenso wichtig sind Regelmäßigkeit und der richtige Zeitpunkt. Hier erreichen Eltern viel, wenn sie mit gutem Beispiel vorausgehen und das Händewaschen zum Ritual erheben. Grundsätzlich ist Händehygiene immer dann angebracht, wenn das Kind nach Hause kommt oder mit kranken Menschen und Haustieren Kontakt hatte. Auch vor dem Kochen und Essen sowie nach dem Husten und Nießen ist der Gang zum Waschbecken Pflicht.

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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