Der Tabakatlas 2015


Daten & Fakten zum Tabakkonsum
Der Tabakatlas 2015

Wo in Deutschland sterben die meisten Menschen an den Folgen des Rauchens? Und wie verändert der Tabakkonsum den Körper? Diese und weitere Fragen beantwortet der neue Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums.

„Rauchen ist tödlich“ – was auf Zigarettenschachteln und Plakaten zu lesen steht, ist mehr als nur ein abschreckender Hinweis, es bewahrheitet sich auch in der Statistik. 121.000 Menschen sterben in Deutschland jährlich an den Folgen ihres Tabakkonsums. Das entspricht 13,5 Prozent aller Todesfälle. Doch nicht jede Bevölkerungsgruppe ist gleichermaßen betroffen. Wie Alter, Geschlecht und Wohnort die Sterblichkeitsrate beeinflussen, veranschaulicht der Tabakatlas des Deutschen Krebsforschungszentrums.

Mehr Todesopfer im Norden

Im Norden Deutschlands fordert der Tabak mehr Opfer als im Süden, wobei Bremen und Berlin die meisten Todesfälle zu verzeichnen haben. Auch bei der Geschlechterverteilung machen sich regionale Unterschiede bemerkbar. Die wenigsten männlichen Todesopfer weißen mit 17 bzw. 18 Prozent Baden-Württemberg und Bayern auf. Sachsen und Thüringen haben mit 4 bzw. 5 Prozent die wenigsten weiblichen Todesopfer zu beklagen. Insgesamt versterben doppelt so viele Männer an den Folgen des Tabakkonsums als Frauen. Bei 52 Prozent der männlichen tabakbedingten Todesopfern erweist sich eine Krebserkrankung als eigentliche Todesursache, bei den weiblichen Opfern sind es 41 Prozent.

Altersspezifische Unterschiede

Seit dem letzten Tabakatlas im Jahr 2009 blieb die Zahl der 25- bis 69-Jährigen Raucher nahezu konstant. Gesunken ist dagegen der Anteil der minderjährigen und jugendlichen Raucher. Was auf den ersten Blick wie eine positive Entwicklung aussieht, geht teilweise auf eine Trendverschiebung zurück: Immer mehr junge Menschen bevorzugen elektrische Rauchutensilien. So hat jeder dritte 12- bis 17-Jährige schon einmal eine Wasserpfeife ausprobiert und jeder vierte eine E-Zigarette.

Folgen des Tabakkonsums

Tabakrauch enthält ein Cocktail verschiedenartigster giftiger Substanzen. Entsprechend schädlich wirkt er. Dass er Krebs, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Atemwegserkrankungen wie COPD auslöst ist schon länger bekannt. Inzwischen haben Wissenschaftler die Liste der Folgeerkrankungen erweitert um Diabetes-Typ-2, Erektionsstörungen, altersbedingte Makuladegeneration und Tuberkulose. Der entscheidende Inhaltsstoff im Tabak, Nikotin, macht abhängig, verursacht Arteriosklerose und begünstigt das Entstehen sowie Voranschreiten von Krebserkrankungen. Während der Schwangerschaft verzögert er beim Ungeborenen die Entwicklung von Lungen und Gehirn. Für die Gesellschaft bedeutet der Tabakkonsum jährliche Sonderausgaben von 80 Milliarden Euro. Ein Drittel davon kosten die gesundheitliche Betreuung der Betroffenen aus. Zwei Drittel machen die mit Produktionsausfällen und Frühverrentung verbundenen Kosten aus.

Corona Schnelltest

Das Corona-Testzentrum befindet sich im Juri-Gagarin-Ring 31.

Jetzt Termin vereinbaren

News

Kurz vorm Ziel am gefährlichsten
Kurz vorm Ziel am gefährlichsten

Herzgefahr beim Marathon

Langstreckenläufe muten dem Herz-Kreislauf-System einiges zu. In seltenen Fällen kann es sogar zu einem Herzstillstand kommen. Männer trifft es dabei bevorzugt – womöglich aufgrund typisch männlicher Persönlichkeitsmerkmale.   mehr

Migräne erhöht Glaukomrisiko

Junge rothaarige Frau bekommt den Augeninnendruck gemessen.

Augen kontrollieren lassen!

Menschen mit Migräne sollten regelmäßig ihre Augen kontrollieren lassen. Denn die Erkrankung macht nicht nur Kopfschmerzen, sie erhöht auch das Risiko für ein Glaukom, d.h. einen grünen Star.   mehr

Kortison in der Selbstmedikation
Person gibt Kortisonsalbe aus einer Tube auf den Finger.

Keine Angst vor Nebenwirkungen

Bei der Anwendung von Kortison fürchten viele Anwender*innen Nebenwirkungen. Ob die Sorge bei der Selbstmedikation berechtigt ist, erklärt die Apothekerkammer Niedersachsen.   mehr

Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten
Adipositas: Risiko für Hautkrankheiten

Schuppenflechte & Akne inversa

Ein Viertel aller Deutschen hat starkes Übergewicht (Adipositas). Das erhöht nicht nur das Risiko für Herzkreislauf-Erkrankungen und Diabetes, sondern belastet scheinbar auch die Haut.   mehr

Jetzt Reiseimpfung planen!
Jetzt Reiseimpfung planen!

Wenn im Sommer die Ferne lockt

Reisen steht wieder hoch im Kurs, und viele wollen in exotische Gefilde. Doch vor allem in den Tropen drohen gefährliche Infektionskrankheiten. Wer im Sommer dorthin möchte, sollte sich jetzt zu den nötigen Impfungen beraten lassen.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Ring-Apotheke
Inhaberin Anne Krohmann
Telefon 0395/7 78 21 59
Fax 0395/7 78 21 31
E-Mail mail@ring-apotheke-nb.de