Überhitzung bei Babys & Kindern


Auf lockere, helle Kleidung achten
Überhitzung bei Babys & Kindern

Säuglinge und Kinder erhitzen sich bis zu fünf Mal schneller als Erwachsene. Wie Eltern ihre Zöglinge vor den gesundheitlichen Folgen einer Überhitzung bewahren.

Reizbarkeit, heiße Haut, Hautausschlag oder Schwitzen sind Anzeichen einer Überhitzung. Bei einer Körpertemperatur von 38,8 Grad Celsius, Übelkeit und/oder Erbrechen sollten die Eltern mit ihrem Kind sofort einen Arzt aufsuchen. Damit es erst gar nicht soweit kommt, gibt Dr. Woo, Kinderarzt am UCLA Medical Center in Santa Monica, Eltern Tipps, wie sie Säuglinge und Kinder vor Hitze schützen.

Tipps gegen Überhitzung

  • Während der heißesten Tageszeit sollten Kinder möglichst im Haus bleiben, also zwischen 10.00 und 16.00 Uhr.
  • Gerade bei hohen Temperaturen ist es für Kinder wichtig, ausreichend zu trinken. Eltern bieten ihren Kindern am besten öfters Getränke an, für Kinder ab einem halben Jahr ist Wasser ideal. Mütter mit Babys unter sechs Monaten stillen oder füttern diese am besten häufiger. Auch stillende Frauen sollten ausreichend Flüssigkeit zu sich nehmen.
  • Locker sitzende, helle Kleidung, beispielsweise aus atmungsaktiven Stoffen wie Baumwolle, schützt vor einer Überhitzung.
  • In Häusern oder Räumen ohne Klimaanlage sorgen Raumventilatoren für eine erhöhte Luftzirkulation.
  • Lauwarme Bäder zweimal täglich sorgen ebenfalls für Kühlung.
  • Bei hohen Temperaturn verspüren die meisten Kinder wenig Appetit. Dies ist kein Anlass zur Sorge, solange sie genug trinken.
  • Ihre körperliche Aktivität verlegen Kinder am besten auf kühlere Vormittag- oder Abendstunden.
  • Eltern dürfen ihre Kinder niemals alleine im Auto lassen.
  • Ein breitkrempiger Hut schützt Kinder im Freien vor Sonneneinstrahlung und mehrmaliges Eincremen mit Sonnencreme (mindestens Lichtschutzfaktor 20–30) vor Sonnenbrand.

Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e.V.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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