Alte Medikamente aussortieren


Haltbarkeitsdatum zeigt Verfall an
Alte Medikamente aussortieren

Woran erkennt man, dass ein Medikament unbrauchbar ist? Und dürfen noch nicht angebrochene Arzneimittel, die nicht mehr benötigt werden, an andere weitergeben werden? Antworten.

Grundsätzlich ist es ratsam, einmal im Jahr zu prüfen, ob die Hausapotheke unbrauchbare und nicht mehr benötigte Arzeimittel enthält. Ist das Haltbarkeitsdatum eines Medikaments abgelaufen, sollte es nicht mehr angewendet werden. „Im Gegensatz zu Lebensmitteln ist das Datum bei Medikamenten kein Mindesthaltbarkeitsdatum, sondern ein Verfallsdatum“, erklärt Pressesprecher Dr. Volker Schmitt.

Abgelaufene Medikamente bei Bedarf ersetzen

„Arzneistoffe verändern sich auch bei sachgemäßer Lagerung im Laufe der Zeit“, führt Schmitt weiter aus. „Zu lange gelagerte Medikamente können unwirksam werden oder im schlimmsten Fall sogar schädliche Nebenwirkungen hervorrufen. Diese Veränderungen sind nur selten äußerlich erkennbar. Auch Verbandstoffe sollten nach Ablauf der Haltbarkeit ersetzt werden. Zum Beispiel könnten sterile Verbandsmittel unsteril werden und an offenen Wunden Infektionen verursachen.“

Nicht mehr benötigte Arzneimittel in Restmüll

Noch nicht angebrochene Arzneimittel, die nicht mehr benötigt werden, können jedoch nicht wieder in der Apotheke umgetauscht oder von dieser weiterverkauft werden. Es ist nicht mehr garantiert, dass die Medikamente von den Patienten konsequent richtig gelagert wurden. Deswegen sollten sie auch nicht privat weitergegeben oder an Hilfsorganisationen gespendet werden.

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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