Zeit fürs Toilettentraining


Ab wann Kinder üben können
Zeit fürs Toilettentraining

Zu frühes Toilettentraining fördert Einnässen tagsüber. Wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist, um mit dem Toilettentraining  zu beginnen, erläutert der Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte (BVKJ).

„Für einen eigenständigen Besuch der Toilette oder des Töpfchens muss Ihr Kind lernen, eine Reihe von körperlichen und geistigen Aufgaben zu koordinieren. Es muss sich mit seinem Körper und dessen Funktionen vertraut machen sowie einen Plan erstellen, wie es auf die Toilette kommt. Dazu ist es nötig, dass es sich konzentrieren und erinnern kann und Ihre Erklärungen versteht“, erklärt Dr. Monika Niehaus, Mitglied des Expertengremiums vom BVKJ. Erst mit etwa zweieinhalb bis drei Jahren kann das Kind komplexere Gedankengänge verfolgen und körperliche Empfindungen besser einordnen. Dann ist ein guter Zeitpunkt, mit dem Toilettentraining  zu beginnen.

Zu frühes Training begünstigt Entleerungsstörungen

Mit etwa zweieinhalb bis drei Jahren sind die meisten Kinder auch fähig, ihre Aufmerksamkeit von etwas zu trennen, womit sie sich im Moment beschäftigen. „Diese Fähigkeiten entwickeln sich unterschiedlich schnell. Üben Eltern Druck auf das Kind aus, damit es früh ‚trocken‘ wird, kann dies Entleerungsstörungen begünstigen. Kleine Kinder neigen bei frühem Toilettentraining dazu, den Stuhl und den Urin zurückzuhalten“, warnt Dr. Niehaus.

Toilettentraining mit Wörtern und Büchern vorbereiten

Vorbereiten können Eltern das „Trockenwerden“, indem sie Kindern mit etwa eineinhalb Jahren Wörter beibringen, die den Vorgang des Entleerens beschreiben, und ihnen erklären, dass alle Menschen und Tiere dies tun müssen. Mit etwa 21 Monaten lernen Kinder Wörter für den Toilettenstuhl und das Töpfchen und deren Funktion. Nun kann das Kind einen eigenen Nachttopf bekommen, um darauf mit einer Puppe oder selbst zu üben. Es sollte nicht dazu gezwungen werden, kann aber durch Lob dazu motiviert werden. Die Aussicht, Unterwäsche ohne Windel zu tragen – als Privileg und Zeichen des Älterwerdens – kann Kinder zusätzlich anspornen. Bücher zum Thema „Toilettengang“ können Kindern beim Lernen helfen.

Quelle: www.kinderaerzte-im-netz.de

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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