Sport für Stillende


Auch Mütter brauchen Bewegung
Sport für Stillende

Stillen, wickeln, waschen, Baby trösten – der Vierkampf ist zweifellos die Königsdisziplin frischgebackener Mütter. Bleibt da überhaupt noch Raum für Sport? Wenn ja, wieviel Bewegung brauchen Stillende?

Sport gehört zum gesunden Lebensstil

Sport wirkt wie Medizin. Er stärkt die Muskeln, kräftigt die Knochen, schützt vor Depressionen, senkt Blutdruck und Blutzucker. Körperliche Aktivität gehört in allen Lebensphasen zu einem gesunden Lebensstil. Das gilt auch für Schwangere und Stillende. Entscheidend ist, dass das Bewegungsprogramm zur körperlichen Verfassung passt.

Weder Säugling noch Stillende nehmen Schaden

Manche Mütter wagen nicht, gleich nach der Geburt wieder mit Sport zu beginnen. Doch körperliche Aktivität schmälert weder die Milchproduktion noch schadet es der Stillenden. Manche befürchten, dass beim Training zu viel Laktat in die Muttermilch übergeht. Das Stoffwechselprodukt entsteht bei körperlicher Anstrengung im Skelettmuskel und stand lange im Verdacht, Muskelkater hervorzurufen. In der Muttermilch von Sportlerinnen kommt es jedoch nicht in erhöhter Menge vor.

30 min körperliche Aktivität pro Tag

30 Minuten moderate bis intensive Bewegung pro Tag gelten als Ideal für alle Erwachsenen zwischen 18 und 64 Jahren und damit auch für Stillende. Moderat intensiv sind alle körperliche Aktivitäten, bei denen man schon leicht außer Atem und ins Schwitzen kommt aber noch sprechen kann. Erlaubt sind alle Sportarten von Beckenbodentraining über Gymnastik bis hin zu Joggen und Tanzen. Bei manchen Aktivitäten nimmt das Baby in Kinderwagen oder Babytrage teil, bei anderen dient es sogar als Sportgerät. Wichtig ist nur, dass die Mutter den beim Schwitzen erlittenen Flüssigkeitsverlust ausgleicht. Sonst bekommt der Säugling zu wenig Milch.

Quelle: Kinder- und Jugendärzte im Netz, Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie, Monatsschrift Kinderheilkunde

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Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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