Demenzrate sinkt in USA und Europa


Verbesserte Prognose
Demenzrate sinkt in USA und Europa

Bedeutet eine steigende Lebenserwartung, dass auch der Anteil an Demenzerkrankten immer weiter ansteigt? Eine neue Studie korrigiert die düstere Prognose vieler Experten: In den westlichen Ländern scheint die Demenzrate sogar zu sinken.

Pro Dekade 13% Demenzerkrankungen weniger

Gute Nachrichten liefert eine Analyse der Demenzstudien der letzten 3 Jahrzehnte: In Europa und den USA geht die Rate an Demenzkranken zurück. Knapp 50 000 Menschen über 65 Jahren hatten an diesen 6 Studien teilgenommen, etwa 4300 Teilnehmer erkrankten im Nachbeobachtungszeitraum von mindestens 15 Jahren an einer Demenz.

Das Risiko, eine Demenz zu entwickeln, stieg erwartungsgemäß mit dem Alter: Zusammengenommen erkrankten in der Altersstufe zwischen 65 und 69 Jahren 5 von 1000 Personen, bei den 85- bis 89-Jährigen dagegen 65. Im Vergleich zu den demografisch erwarteten Demenzraten waren die Erkrankungszahlen jedoch geringer: Das Demenzrisiko sank pro Dekade um 13%, betrachtete man nur die Alzheimer-Demenz, sogar um 16%.

Lebensstilveränderungen mit Auswirkungen

Ursache dieser Entwicklung sollen eine bessere medizinische Versorgung und positive Veränderungen des Lebensstils (mehr Bewegung, mäßiger Alkoholkonsum, Verzicht aufs Rauchen) sein. Interessant ist, dass Männer von dem positiven Trend stärker als Frauen profitieren. Sie gleichen sich offenbar dem günstigeren Risikoprofil der Frauen an, vermuten die Forscher.

Hält dieser Trend an, gibt es im Jahr 2040 15 Millionen weniger Demenzkranke als demografisch erwartet. Vor einer allzu großen Euphorie warnen die Forscher. Denn die weltweit steigenden Zahlen von Übergewicht, Bluthochdruck und Diabetes mellitus könnten diesem positiven Trend entgegenwirken.

Quelle: Springer Medizin

Corona Schnelltest

Das Corona-Testzentrum befindet sich im Juri-Gagarin-Ring 31.

Jetzt Termin vereinbaren

News

Wie Babys sicher schlafen
Wie Babys sicher schlafen

Auch im Krankheitsfall

Wie schläft ein Baby am sichersten? Zur Vorbeugung des Plötzlichen Kindstodes (SIDS) gibt es dazu lang etablierte Regeln. Nur halten sich die Eltern nicht in jedem Fall daran, wie eine neue Studie zeigt.   mehr

Peptide zum Selbstspritzen
Peptide zum Selbstspritzen

Gefährlicher Trend

Peptide sind in den sozialen Medien der letzte Schrei. Sie werden mit Insulinspritzen unter die Haut injiziert und sollen wahre Wunder vollbringen. Die angepriesenen Wirkungen reichen vom Muskelaufbau bis zur mentalen Leistungssteigerung. Ein riskanter Trend.   mehr

Lungenkrebsscreening für Rauchende
Lungenkrebsscreening für Rauchende

Soll im April losgehen

Je eher man eine Krebserkrankung erkennt, desto besser kann man sie behandeln. Das gilt auch für den Lungenkrebs. Bisher gab es in Deutschland kein Lungenkrebs-Screening auf Kassenleistung. Das wird ab April 2026 endlich anders – zumindest für bestimmte Risikogruppen.   mehr

Schwangere sollten Jod einnehmen
Schwangere Frau bei der TAbeltteneinnahme. Jod ist einer der Mineralstoffe, die in der Schwangerschaft unbedingt ausreichend zu Verfügung stehen sollten.

Schon vor der Empfängnis starten

Schwangere brauchen vermehrt Jod – und das am besten schon vor der Empfängnis. Jodreiche Ernährung reicht für die Versorgung meist nicht aus. Expert*innen empfehlen deshalb, das Spurenelement in Form von Tabletten einzunehmen.   mehr

Zu müde für Sport?
Zu müde für Sport?

Aktiver mit Kaffee und Tee

Eine Tasse Tee oder Kaffee pro Tag verhilft Frauen zu einem aktiveren Lebensstil mit mehr sportlicher Bewegung. Australische Forscher führen dies auf den anregenden Effekt des Koffeins zurück.   mehr

Alle Neuigkeiten anzeigen

Heilpflanzen A-Z

Heilpflanzen

Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

Mehr erfahren
Ring-Apotheke
Inhaberin Anne Krohmann
Telefon 0395/7 78 21 59
Fax 0395/7 78 21 31
E-Mail mail@ring-apotheke-nb.de