Sohlen für Diabetes-Füße


Geschwüren vorbeugen
Person steckt eine Einlegesohle in einen Turnschuh. Bei Diabetes mellitus ist die richtige Innensohle wichtig.
mauritius images / Andriy Popov / Alamy / Alamy Stock Photos

Fußgeschwüre haben bei Menschen mit Diabetes ein leichtes Spiel. Nun haben Ärzt*innen eine neuartige Einlegesohle untersucht, die Geschwüren vorbeugen soll.

Bei Diabetes gefürchtet

Diabetiker*innen müssen auf ihre Füße aufpassen, denn der diabetische Fuß ist eine gefürchtete Komplikation. Der hohe Zuckergehalt im Blut schädigt kleine Blutgefäße und Nerven – mit der Folge, dass in den Füßen langsam das Gefühl verloren geht. Kleine Steinchen in den Schuhen oder Druckstellen nehmen die Betroffenen nicht mehr richtig wahr. Das begünstigt die Entstehung von Wunden. Durch die Durchblutungsstörung ist auch die Wundheilung beeinträchtigt. Schon kleinste Kratzer können zu langwierigen Fußgeschwüren führen. Eine konsequente Fußpflege ist deshalb für Diabetiker*innen äußerst wichtig.

Sohle mit Extra

Forschende der Universität Magdeburg haben nun eine Einlegesohle untersucht, die Geschwüre verhindern soll. Das Besondere: In der Sohle ist ein Thermometer integriert. Darüber wurde zweimal am Tag Temperatur gemessen. Die Werte wurden über ein Smartphone an die Studienärzt*in übermittelt. Zusätzlich konnten auch Fotos der Füße und Kommentare mitgegeben werden. Wenn die Temperatur über 3 Tage erhöht gewesen ist, sollten die Patient*innen ihre Füße entlasten. Mit Erfolg: Bei keinem der 140 Patient*innen mit dieser neuen Einlegesohle entwickelte sich in einem Zeitraum von 2 Jahren ein Geschwür. Zum Vergleich wurden 143 Menschen mit Diabetes über 2 Jahre untersucht, die keine Sohle mit Temperaturfühler erhalten hatte. In dieser Gruppe haben 5 Patient*innen ein Fußgeschwür entwickelt.

Arbeit geht weiter

Das Fazit der Forschenden ist also positiv. Sie arbeiten nun daran, die neuartige Einlegesohle als Medizinprodukt zu zertifizieren. Dieser Schritt ist notwendig, damit die Sohle von den Krankenkassen erstattet werden kann.

Quelle: internisten im Netz

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Eine Heilpflanze (auch Drogenpflanze oder Arzneipflanze genannt) ist eine Pflanze, die in der Pflanzenheilkunde (Phytotherapie) wegen ihres Gehalts an Wirkstoffen zu Heilzwecken oder zur Linderung von Krankheiten verwendet werden kann. Sie kann als Rohstoff für Phytopharmaka in unterschiedlichen Formen, aber auch für Teezubereitungen, Badezusätze und Kosmetika verwendet werden.

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